Unsere Eindrücke von
Perth: (Fotos am Ende des
Berichts)
So
starteten wir am 27. Juli 2001 am Bahnhof zu unserer Westküstentour. Zwei
Rücksäcke pro Person ist schon das Mindeste. Wenn ich da nur an die
Fotoausrüstung oder gar an unsere Flossen und Taucherbrillen denke....
Mit dem Zug ging´s nach Zürich, und von dort über Kuala Lumpur nach Perth.
Dort schnappten wir uns ein großes Taxi und ließen uns zu unserem Backpacker
fahren. Ganz bequem im Internet im Voraus gebucht. Die Coolibah
Lodge liegt so nah am Zentrum, dass man alles zu Fuß erkunden kann.
Das Vergnügungsviertel von Perth - Northbridge, mit Kneipen, Restaurants,
Läden, Diskos, usw. - liegt nur 5 Minuten entfernt. Die ganz billigen
Zimmer waren etwas arg klein, also vielleicht lieber die nächst höhere
Kategorie für 5 Euro mehr.
Am Nachmittag (28.) erkundeten wir die nähere Umgebung der
einsamsten Großstadt der Welt. Man sieht recht schnell, dass Australien ein
Einwanderungsland ist, wo die verschiedensten Nationen miteinander leben. Nach
einer kurzen Dusche - wer sich jetzt hinlegt steht so schnell nicht mehr auf -
gingen wir Abendessen nach Northbridge. Da es ja recht bald schon dunkel
geworden ist reichte uns ein Bierchen, und das Gefühl schon die ganze Nacht
unterwegs zu sein, um uns dann zufrieden um 22 Uhr abzulegen. Außerdem ist im
Winter hier um diese Uhrzeit sowieso Feierabend !
Am nächsten Morgen übernahmen wir um 10 Uhr schon unseren
Campervan von Hertz.
Da Perth doch recht weitläufig ist entschieden wir uns dazu den Camper schon so
bald zu mieten. Den Rest des Tages verbrachten wir mit der üblichen großen
Einkaufsorgie, um den Camper erst mal mit Essen und Trinken vollzustopfen und uns
häuslich einzurichten.
Mitten in Perth befindet sich der Kings
Park auf einem kleinen Hügel. Alles ohne Probleme mit dem Camper zu
finden.Einfach mitten drin parken. Man hat von dort eine tolle Aussicht über die
Skyline von Perth und den Swan River. Im Park selber sind einige interessante
Pflanzen zu sehen. Leider blüht im Winter natürlich nicht allzu viel.
Wunderschön waren die herrlichen Känguru-Pfoten. Überall
fliegen verschiedene Papageienarten durch die Gegend. Sie sind an Menschen
gewöhnt und deshalb teilweise recht zutraulich. Wir warteten noch das
Einsetzen der Dunkelheit ab, denn vom Kriegerdenkmal aus hat man einen
unvergleichlichen Blick über die nächtliche hellerleuchtete Stadt
Wir übernachteten unterhalb des Parks direkt am Swan River auf einen Parkplatz.
Heute verbrachten wir den ganzen Tag in Fremantle, dem
Hafenviertel von Perth an der Mündung des Swan Rivers am Indischen Ozean. Hier
kann man ganz gemütlich einen ganzen Tag verbringen. Die Häuser haben die
typischen australischen Fassaden, die Straßen sind lebendiger als in Perth
selbst und es finden sich zahlreiche Straßencafes. Es gibt natürlich viele
Läden und auch einen größeren Market.
Wir besuchten das Round House - das ehemalige Gefängnis - und das
Maritime Museum. Am Nachmittag schauten wir uns nach einem geeigneten Platz zum
Übernachten um, und fanden diesen auch am Rande von Fremantle auf einem
Parkplatz direkt am Strand. Mir fallen grad wieder die Pelikane ein, welche dort
ihr Abendmahl fischten. Auch wir verspürten jetzt Hunger und gingen zum Essen
noch mal ins Städtchen (es gibt super Fisch am Fishing Boat Harbour ) und
setzten
eine Mail nach Hause ab. Dann tranken noch einige VB´s in einem Pub mit Livemusik.
Ein rundum gelungener Tag dachte jeder, als wir uns dann in den Schlafsack
kuschelten.
Als wir am nächsten Morgen aufwachten war herrliches
Wetter. An einem kleinem Kiosk auf dem Parkplatz versorgten wir uns mit heißem
Kaffee und hielten ein kleines Schwätzchen mit den vielen Joggern. Dann fuhren
wir nach Perth und parkten direkt am der Jetty am Swan River. Dort steht der
sehr interessant gestaltete Belltower. Von dort ist es nur ein Katzensprung bis
in den Stirling Garden und die Fußgängerzone. Mit Hilfe des Reiseführers
schauten wir uns noch einige Gebäude des alten Perth an, welche mit ihrer
Architektur einen großen Kontrast zu den Hochhäusern bilden, z.B. das Theater
oder das Rathaus.
Zur Mittagszeit fuhren wir am Indischen Ozean entlang nach Norden. Bevor wir uns
auf den langen Weg nach Darwin machten, wollten wir noch die Wellenreiter
beobachten. Wir hielten, wo es sich aus Zufall gerade so ergab und schauten den
Surfern bei ihrer Suche nach der perfekten Welle vom Strand aus eine Weile zu.
Unser nächstes Ziel - die Pinnacles - wollten wir zum
Sonnenuntergang erreichen. Deshalb hieß es jetzt Abschied nehmen von Perth und
den Highway entlang in nördlicher Richtung.......

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